VDMFK - Vereinigung der Mund- und Fussmalenden
Künstler in aller Welt, e. V.

Bombay 1969: 2. Delegierten-Konvent

Im Zentrum des Konvents stand die Entwicklung der Vereinigung seit dem letzten Treffen 1965 in Toronto. Hierbei konnte Präsident Arnulf Erich Stegmann ein positives Fazit ziehen und mit Freude verkünden, dass erstmals in der Geschichte der Vereinigung der Stand an Vollmitgliedern und Stipendiaten die Zahl von 100 überschritten hat. Damit ging einher, dass auch die Anzahl an Staaten, in welchen die VDMFK vertreten war weiter anstieg. Ab dem Delegierten-Konvent in Bombay gehörten neu die Türkei, Israel und Kenia auf die Landkarte der Vereinigung. 47 Vollmitglieder und 69 Stipendiaten wurden zu diesem Zeitpunkt von der VDMFK betreut. Die Delegierten hatten anlässlich dieser Versammlung auch über einen Antrag der Vorstandschaft zu befinden, der Wladimiro Bubola aus Italien als Ehrenmitglied in die Vereinigung aufnehmen möchte. Diesem Antrag folgten die Delegierten einstimmig, wodurch Wladimiro Bubola zum ersten Ehrenmitglied der Vereinigung wurde.

Barcelona 1971: 3. Delegierten-Konvent

Die Entwicklung der VDMFK von einer losen Verbindung von wenigen mund- und fussmalenden Künstlern zu einer weltweit tätigen Vereinigung von über 100 Mitgliedern setzte sich auch in der Berichtsperiode zum 3. Delegierten-Konvent von 1971 in Barcelona fort. 129 Mund- und Fußmaler, welche sich in 47 Vollmitglieder und 79 Stipendiaten aufteilen, gehörten zum Zeitpunkt der Versammlung in der spanischen Metropole der VDMFK an.

Diese Wachstum führte auch dazu, dass eine Statutenänderung in das Zentrum des 3. Delegierten-Konvents rückte. Auf Antrag der Vorstandschaft wurde vorgeschlagen, den bisherigen Namen „Vereinigung der mund- und fussmalenden Künstler e.V.“ in „Vereinigung der mund- und fussmalenden Künstler in aller Welt e.V.“ abzuändern. Einhellig fassten die Anwesenden den Entscheid, den offiziellen Namen der VDMFK in „Vereinigung der mund- und fussmalenden Künstler in aller Welt e.V.“ abzuändern. Dieser offizielle Namen sollte bis heute seine Gültigkeit nicht verlieren.

Mit Trauer nahmen die Delegierten vom Tode von Vorstandsmitglied Eugen Pirard Kenntnis, der anlässlich des Delegierten-Konvents in Toronto 1965 in den Vorstand gewählt worden war. Dieses Ableben machte eine Neubesetzung der Vorstandschaft notwendig. Nachdem Frau Marlyse Tovae und Herr Charles Pasche einstimmig wiedergewählt wurden, entsandten die Delegierten Herrn Elof Lundberg, Mundmaler aus Schweden, in die Vorstandschaft. Somit setzte sich der Vorstand nach dem 3. Delegierten-Konvent von 1971 in Barcelona folgendermaßen zusammen: Arnulf Erich Stegmann, Präsident, Marlyse Tovae, Charles Pasche, Elof Lundberg und Rechtskonsulent Dr. Dr. Herbert Batliner.

Des Weiteren bewilligten die Delegierten an dieser Konferenz auf Antrag des Vorstandes, vier Personen, welche sich für die Vereinigung verdient gemacht haben, zu Ehrenmitgliedern zu ernennen. Dies waren: Frau Maria Hantzigianni, Griechenland; Frau Mc Kenzie, Australien; Herr Pastor Poul Jörgensen, Dänemark und Herr Erwin Pittroff, Deutschland.

Toronto 1974: 4. Delegierten-Konvent

Die Vorstandschaft nutzte die Möglichkeit des Konventes, um den Teilnehmern die Aufnahme von zwei Ehrenmitgliedern, welche sich für die Vereinigung verdient gemacht haben, vorzuschlagen. Die Delegierten nahmen einhellig diesen Antrag an, womit die beiden Persönlichkeiten Herr Hubert Aigner aus Deutschland und Frau Anda Amir aus Israel zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden.